Autoscheiben von innen reinigen – so verschwinden Schlieren, Fett und Nikotin

Allzu oft wird die Pflege der Fahrzeugscheiben von Innen vernachlässigt, doch dabei ist sie ebenso wichtig. Vor allem die Windschutzscheibe sollte jederzeit eine möglichst klare Sicht ermöglichen. Während Verschmutzungen auf der Außenseite schnell auffallen, wird die Innenseite häufig vernachlässigt. Dabei sammeln sich dort mit der Zeit Staub, Fingerabdrücke, Fett, Ausdünstungen aus dem Innenraum und in Raucherfahrzeugen auch Nikotin. Besonders bei tief stehender Sonne oder entgegenkommenden Scheinwerfern wird der entstandene Film plötzlich deutlich sichtbar. Wer seine Autoscheiben von innen reinigen möchte, sollte deshalb nicht einfach mit irgendeinem Tuch über die Scheibe wischen. Mit der richtigen Vorgehensweise lassen sich auch hartnäckige Ablagerungen entfernen und störende Schlieren vermeiden.

Warum werden Autoscheiben überhaupt von innen schmutzig?

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass die Innenseite einer Windschutzscheibe kaum verschmutzen kann. Schließlich ist sie weder Regen noch Insekten oder Straßenschmutz ausgesetzt. Trotzdem entsteht nach einiger Zeit ein sichtbarer Film.

Eine Ursache sind beispielsweise Fingerabdrücke. Hinzu kommen Staubpartikel sowie feine Ablagerungen, die über die Lüftung in den Innenraum gelangen. Auch Materialien im Fahrzeuginnenraum können insbesondere bei höheren Temperaturen Stoffe ausdünsten, die sich anschließend auf den Glasflächen niederschlagen. Wer im Fahrzeug raucht, kennt zusätzlich das Problem von Nikotinablagerungen. Diese können einen gelblich-schmierigen Film hinterlassen, der sich mit einfachem Wasser oftmals nur schwer vollständig entfernen lässt.

Der richtige Zeitpunkt für die Scheibenreinigung

Wer ohnehin eine gründliche Innenraumreinigung plant, sollte die Scheiben möglichst zum Schluss reinigen. Werden zunächst Armaturenbrett, Mittelkonsole und andere Oberflächen abgestaubt und gepflegt, kann dabei aufgewirbelter Staub auf die Scheiben gelangen. Würde man die Glasflächen zuerst reinigen, müsste man möglicherweise zweimal arbeiten.

Außerdem sollte das Auto möglichst nicht in der prallen Sonne stehen. Auf stark erwärmtem Glas können Flüssigkeiten schnell verdunsten. Dadurch steigt das Risiko, dass Rückstände und Schlieren zurückbleiben.

Windschutzscheibe innen reinigen – so geht es

Für die Reinigung empfiehlt sich ein spezieller Glasreiniger. Der Glas-Teufel von TUGA Chemie ist für Glas- und Spiegelflächen geeignet und kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich des Fahrzeugs verwendet werden. Er entfernt unter anderem Fett, Nikotin, Staub und Fingerabdrücke.

Bei der Anwendung sollte man nicht nach dem Motto „viel hilft viel“ vorgehen. Einige Sprühstöße reichen in der Regel aus. Anschließend wird der Reiniger mit einem sauberen Tuch gleichmäßig verteilt. Gerade bei der Windschutzscheibe kann es sinnvoll sein, abschnittsweise zu arbeiten. Aufgrund ihrer Größe und der teilweise schwer erreichbaren unteren Bereiche ist es ansonsten schwierig, die gesamte Fläche gleichmäßig zu bearbeiten. Nach der eigentlichen Reinigung kann die Scheibe mit einem zweiten trockenen und fusselfreien Tuch nachgewischt beziehungsweise poliert werden. Auf diese Weise lassen sich verbliebene Feuchtigkeit und mögliche Rückstände aufnehmen.

Schlieren auf Autoscheiben vermeiden

Nach der Reinigung sieht die Windschutzscheibe im Schatten manchmal perfekt sauber aus – bis die Sonne darauf scheint. Plötzlich sind zahlreiche Schlieren sichtbar. Dieses Problem lässt sich häufig auf die verwendeten Tücher oder eine zu große Menge Reinigungsmittel zurückführen.

Für die streifenfreie Reinigung der Autoscheiben sollten möglichst saubere und fusselfreie Tücher verwendet werden. Tücher, mit denen zuvor Cockpitpflege, Politur oder andere Produkte verarbeitet wurden, sind für Glasflächen weniger geeignet. Selbst nach einer Wäsche können sich noch Rückstände darin befinden. Sinnvoll ist es deshalb, einige Tücher ausschließlich für Scheiben und Spiegel zu reservieren.

Auch zu viel Glasreiniger kann kontraproduktiv sein. Bleibt eine größere Menge des Produkts auf der Oberfläche zurück, muss entsprechend länger nachgewischt werden.

Nikotin von Autoscheiben entfernen

Eine besondere Herausforderung können Raucherfahrzeuge darstellen. Wer regelmäßig im Auto raucht, muss damit rechnen, dass sich Nikotin und andere Rückstände auf den Oberflächen ablagern. Auf der Windschutzscheibe kann daraus ein hartnäckiger Schmierfilm entstehen. Möchte man Nikotin von der Autoscheibe entfernen, kann bei stärkeren Verschmutzungen ein zweiter Reinigungsgang erforderlich sein. Wichtig ist dabei, nicht immer mit demselben bereits verschmutzten Tuch weiterzuarbeiten. Sobald das Tuch größere Mengen der Ablagerungen aufgenommen hat, kann es diese ansonsten wieder auf der Scheibe verteilen.

Tugalin® ist auch für die Beseitigung von Nikotinrückständen vorgesehen und eignet sich deshalb insbesondere für eine solche gründlichere Scheibenreinigung.

Auch Seiten- und Heckscheiben nicht vergessen

Die Windschutzscheibe erhält verständlicherweise die meiste Aufmerksamkeit. Trotzdem sollten bei der Reinigung auch die übrigen Glasflächen berücksichtigt werden. Verschmutzte Seitenscheiben können beispielsweise beim Blick in die Außenspiegel störend sein.

Auch die Heckscheibe sollte regelmäßig gereinigt werden. Bei Scheiben mit Heizdrähten empfiehlt es sich grundsätzlich, vorsichtig und ohne unnötig starken Druck zu arbeiten. Nicht zuletzt können auch der Innenspiegel und andere Spiegel im Fahrzeug von Staub, Fingerabdrücken und Fettspuren befreit werden. So entsteht ein insgesamt sauberer Eindruck.

Wie oft sollten Autoscheiben von innen gereinigt werden?

Eine pauschale Zeitspanne gibt es dafür nicht. Wie schnell die Scheiben verschmutzen, hängt stark von der Nutzung des Fahrzeugs ab. Wer häufig unterwegs ist, im Auto raucht oder regelmäßig mehrere Personen mitnimmt, wird die Glasflächen tendenziell häufiger reinigen müssen.

Spätestens wenn bei Sonneneinstrahlung ein deutlicher Film oder Schlieren erkennbar werden, ist eine Reinigung sinnvoll. Besser ist es allerdings, nicht so lange zu warten. Werden leichte Verschmutzungen regelmäßig entfernt, können sich hartnäckige Ablagerungen gar nicht erst über einen längeren Zeitraum aufbauen.

Klare Scheiben für bessere Sicht

Die Reinigung der Innenseite gehört zur regelmäßigen Fahrzeugpflege genauso dazu wie das Waschen des Lacks oder die Reinigung der Felgen. Besonders auf der Windschutzscheibe können Fettfilme, Staub, Fingerabdrücke und Nikotin die Sicht beeinträchtigen.

Mit einem geeigneten Glasreiniger wie dem Glas-Teufel Tugalin®, sauberen Tüchern und der richtigen Technik lässt sich die Windschutzscheibe von innen gründlich reinigen. Wer dabei sparsam mit dem Reiniger umgeht und zum Abschluss mit einem frischen Tuch nacharbeitet, schafft gute Voraussetzungen für saubere, klare und möglichst schlierenfreie Autoscheiben.

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